Institut für Städtebau und
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Trägerin:
Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL)

67|17 Standortentwicklung integrierter Gewerbeflächen

Die produktive Stadt: Möglichkeiten und Grenzen der nutzungsgemischten Innenentwicklung

Fachtagung am 26./27.10.2017 in Berlin

Zur Anmeldung

Tagungsort

Gemeindezentrum Klosterstraße
Georgensaal
Klosterstraße 66
10179 Berlin
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Inhalte

Die nutzungsdurchmischte Stadt bzw. Stadt der kurzen Wege sind die aktuellen Leitbilder städtebaulicher Entwicklung. Ziel ist es, die Strecke vom Wohnort zum Arbeitsplatz möglichst kurz zu gestalten und so einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Diese Entwicklung steht im Widerspruch zur nutzungsgegliederten Stadt, die das Nebeneinander unverträglicher Nutzungen wie Wohnen und produzierendes Gewerbe ausschließt. Zudem stehen in urbanen Verdichtungsräumen die Wohnungsmärkte zunehmend unter Druck, sodass der Ruf nach einem umfangreichen Wohnungsbau und Nachverdichtung immer lauter wird. Das Leitbild der Innenentwicklung wird mithin auf die Schaffung innerstädtischen Wohnraums reduziert.

Diese Entwicklung wird auch durch neue rechtliche Rahmenbedingungen skizziert: Mit dem urbanen Gebiet wurde erstmals ein Mischgebiet in die BauNVO aufgenommen, dass sich deutlich Richtung Wohnen orientieren kann. Das Gesetz zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt hält größtenteils Erleichterungen für den Wohnungsbau parat, thematisiert aber nur am Rande eine bessere Integration innerstädtischen Gewerbes.

In diesem Spannungsfeld setzt die Tagung unter dem Leitthema der urbanen Produktion an: Es werden neue Innovationen und Entwicklungen der Rückkehr der Produktion in die Stadt aufgezeigt. Davon ausgehend soll die Steuerung urbaner Produktion durch Kooperations- und Entwicklungskonzepte einerseits wie die Sicherung geeigneter Flächen z.B. gegenüber dem Wohnungsbau andererseits thematisiert werden.

Schließlich sollen auch konkrete und bereits erprobte Handlungsansätze vorgestellt werden. Die Tagung richtet sich an Fachleute in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, sowie in privaten Planungsbüros. Darüber hinaus werden explizit auch Vertreter privater Unternehmen, die z.B. mit Standortanalysen und -entwicklung betraut sind, oder von Hochschulen angesprochen.

Kursvorbereitung und Leitung:
Tine Fuchs, DIHK Berlin
Malte Arndt, M. Sc., Institut für Städtebau Berlin

Programm

26.10.2017,

Donnerstag

08:30Anmeldung/Ausgabe der Tagungsunterlagen
09:00
Einführung
Tine Fuchs, DIHK
Malte Arndt, Institut für Städtebau
09:15Produktion zurück in die Stadt. Urban Manufacturing – die Rückkehr der Produktion in die Stadt?
Carsten Hansen, Referatsleiter, Deutscher Städte- und Gemeindebund

10:00Diskussion

10:15Auswirkungen der BauGB Novelle 2017 auf die integrierte Standortentwicklung
Dr. Jens Wahlhäuser, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Berlin

11:00Diskussion
11:15Kaffee und Kontakte

11:45Berliner Innovations- und Industrieorte – Untersuchungen und Handlungsempfehlungen der IHK Berlin
Christoph Deitmar, IHK Berlin

12:30Diskussion

12:45Mittagspause
13:45New Media und Stadtentwicklung – Standortanforderungen der Berliner Musikindustrie
Lukas Drevenstedt, Clubcommission
14:00Integrierte Stadtentwicklungskonzepte für klassische und neue Produktion - das Stadtentwicklungskonzept Industrie und Gewerbe Berlin
Thorsten Tonndorf, Referatsleiter, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin
14:30Diskussion
15:45Kaffeepause

15:00Bauplanungsrechtliche Steuerung der Aktivierung und des Recyclings von innerstädtischen Gewerbeflächen bzw. Brachflächen
Prof. Dr. Rolf Heyer, Bochum Perspektive 2022 GmbH

15:45Diskussion
16:00Ausklang des ersten Tages

27.10.2017,

Freitag

09:00Ankommen

09:30Kooperation auf Augenhöhe zur Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen
Manfred Merz, Amtsleiter Hauptamt, Stadt Kassel

10:15Diskussion

10:30Praxisbeispiel: Welt-Gewerbehof Hamburg - IBA Hamburg Wilhelmsburg
Sascha Bartz, LoWi-Büro für Lokale Wirtschaft, Hamburg

11:15Diskussion
11:30Kaffee und Kontakte

12:00Die Einbindung von Privatakteuren in der Gewerbegebietsentwicklung – Rhein/Main
Anja Batke, Regionalverband FrankfurtRhein-Main

12:45Diskussion

13:00

Mittagspause

 

14:00Exkursion
Beispiel der Gewerbeflächenentwicklung in Berlin anhand der Europacity / Heidestraße Berlin
Werner Schlömer, Projektleitung Europacity, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin
Thomas Bergander, Quartier Heidestraße


17:00Ende der Veranstaltung

 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich per Anmeldeformular, Fax, E-Mail oder über unsere Website schriftlich an.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 320,00 EUR. In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, Mittagsversorgung sowie Getränke in den Kaffeepausen enthalten.

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Auskünfte

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an Malte Arndt (Fon 030 2308 22-18); organisatorische Auskünfte erhalten Sie unter 030 2308 22-0.

Beachten Sie bitte unsere Teilnahmebedingungen.

Zur Anmeldung

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